Olympus Stylus Tough TG-4 Test

Test: Olympus Stylus Tough TG-4

Egal ob Regen, Schnee, Frost oder unter Wasser, die TG-4 von Olympus ist immer einsatzbereit. Die perfekte Kamera für Bergsteiger, Wanderer und Naturfotografen. Selbst ein Sturz aus zwei Meter Höhe oder ein harter Schlag verkraftet die Technik dieser Digitalkamera. Der Hersteller verspricht:

  • Wasserdicht bis 15 m Tauchtiefe
  • kälteresistent bis -10 °C
  • Vor Staub, Stoß und Bruch geschützt (hält einer Belastung von 100 Kilogramm stand)
  • Sturzfest bis 2,1 Meter

Unterschied zum Vorgänger Modell

Die Olympus TG – 3 unterscheidet sich von der TG – 4 kaum. Die Lebensdauer der Batterie ist beim Vorgängermodell geringer, es sind nur 320 statt 380 Aufnahmen möglich. Das neuere Modell hat die Funktion „Live Composite Modus“. Mit dieser ist die Aufnahme von Lichteffekten bei Dunkelheit möglich, ohne das Grundbild überzubelichten. Lichtspuren von Autoscheinwerfern lassen sich mit der TG – 3 nur über eine Verlängerung der Belichtungszeit aufnehmen. Dies verändert gleichzeitig die Helligkeit des Hintergrundes. Die TG – 4 nimmt im Live Composite Modus lediglich die Veränderungen der Lichter auf.

Bedienung Olympus Stylus Tough TG-4

Der erste Eindruck ist, dass die Kamera ein wenig groß und schwer ist. Allerdings ist die versprochene Stabilität bei einem leichteren Modell kaum möglich. Die Bedienungsanleitung ist verständlich, obwohl Anfänger sicher einige der Fachbegriffe im Internet recherchieren müssen. Die zahlreichen Tasten, Knöpfe und Bedienelemente befinden sich an der Oberseite und hinten. Sie lassen sich gut zu bedienen und haben einen angenehmen Druckpunkt. Vor dem ersten Einsatz muss der Akku der Kamera geladen werden, dies erfordert etwa drei Stunden. Außerdem ist eine Speicherkarte einzulegen.

Die verschiedenen Modi lassen sich über ein klassisches Drehrad an der Rückseite der Kamera einstellen. Schräg darunter ist ein Steuerkreuz, um den Blitz und unterschiedliche Funktionen manuelle einzustellen. Über die Menütaste, die sich unterhalb des Kreuzes befindet, sind alle Funktionen auswählbar. Da im Display alle Schritte erklärt werden, ist die beigefügte Bedienungsanleitung weitgehend überflüssig. Oben auf der Kamera sind der An/Ausschalter sowie die Einstellung für die Brennweite.

Die TG – 4 lässt sich übrigens über ein Handy oder ein Tablett aus der Ferne auslösen und bedienen. Ein großer Vorteil, wenn es um die beliebten Selfies geht, die sich direkt von der Kamera mit Freunden teilen lassen.

Video und Bildqualität überzeugen mit kleinen Abstrichen

Die Qualität der Aufnahmen überzeugt. Die Farben sind kräftig aber wirken natürlich. Die Schärfe der Bilder und der Videos ist ausgezeichnet. Die Kamera gibt auch das kleinste Detail gestochen scharf wieder. Die Makrofunktion überrascht auf der ganzen Linie. Mit der Kamera sind Detailaufnahmen vom Kopf einer Fliege möglich. Auf den Bildern ist jede Facette deutlich zu erkennen.

Ein großes Plus hat die TG – 4 für die Qualität von Bildern und Videos bei Unterwasseraufnahmen verdient. Bei den meisten Kameras ruckeln und wackeln Videos, die unter Wasser gedreht werden. In diesem Punkt gibt es bei der Olympus keine Abstriche.

Ein kleines Manko hat die Olympus TG-4 bei schnellen Bildfolgen. Um eine Sequenz aus mehreren Bildern einer schnellen Bewegung zu erstellen, reduziert die Kamera die Auflösung und anscheinend verschiedene Nachbearbeitungsmodi. Die Konturen verschwimmen auf den Bildern erheblich. Auch die Panoramafunktion arbeitet nicht einwandfrei. Leichte Übergänge sind sichtbar.

Ausgezeichnete Akkuleistung

Zum Laden genügen zwei bis drei Stunden. Die Laufzeit hängt natürlich von der Nutzung ab. Aufnahmen mit Blitz benötigen mehr Strom als solche ohne, auch Videos belasten den Akku stärker. Im Schnitt lassen sich 200 Bilder und 20 Minuten Video mit einer Akkuladung aufnehmen. Ein Ersatzakku ist daher bei Wochenendtouren überflüssig.

Vorteile und Nachteile

(+) edles Design und gute Verarbeitung
(+) Top Bildqualität und Full-HD-Videomodus

(+) schnelle Betriebsbereitschaft und der schnell reagierende Autofocus.
(+) gute Schnappschüsse
(+) viele Effektfilter & Aufnahmeprogramme
(+) einfache Bedienbarkeit

(+) Lichtstark mit f2 bei 25mm
(+) Wi-Fi mit Fernsteuerung durch Smartphone
(+) gutes Weitwinkel
(+) sehr gute Ausstattung
(-)  Akku nur in der Kamera aufladbar
(-) kleine Tasten

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Test-Urteil: Olympus TG-4 Digitalkamera

Die Kamera macht Bilder von einer ausgezeichneten Qualität, Sie ist leicht zu bedienen und ausgesprochen robust. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Wer keinen Wert auf die Funktion Live Composite Modus legt, ist mit dem Vorgängermodell allerdings ausgezeichnet bedient. Es ist preisgünstiger und unterscheidet sich ansonsten kaum von der TG – 3.

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