Samsung S5 vs. Sony Xperia Z3 Outdoor Handy

Wenn es um High-End Smartphones geht, so haben Kunden derzeit die Qual der Wahl. Zwei Outdoor Geräte sind dabei besonders im Fokus des Interesses: Das Samsung Outdoor Handy sowie das Sony Xperia Z3. Für Outdoor-Fans stellt sich natürlich die Frage welches Handy besser für die eigenen Zwecke geeignet ist. Schließlich lassen sich mit einem Smartphone bequem unterwegs Fotos schießen oder Freunde über den eigenen Standort benachrichtigen. Zahlreiche Apps machen zudem Geocaching und Fitnesstracking möglich.

Samsung Outdoor Handy ist besser als Xperia Z3

Die reinen technischen Daten sind bei beiden Geräten für alle aktuellen Android-Anwendungen geeignet. Das Sony Xperia Z3 kommt mit einem Qualcomm Snapdragon 801 Quad-Core Prozessor mit einer Taktfrequenz von 2,5 Gigahertz sowie einem Adreno-330 Grafikchip und 3 Gigabyte Arbeitsspeicher daher. Das Samsung Galaxy S5 kommt mit etwas den gleichen Daten daher, bietet jedoch lediglich 2 Gigabyte integrierten Arbeitsspeicher. In den aktuellen Benchmarks zeigt sich jedoch. In vielen Fällen ist das Samsung Outdoorhandy etwas schneller als das Outdoor Smartphone von Sony.

Das Sony bringt dafür mit 5,2 Zoll einen etwas größeren Bildschirm mit Bravia-Engine mit. Dieser besticht dabei vor allem durch eine große Farbtreue. Das Galaxy enthält einen 5,1 Zoll Bildschirm, der wie das Sony-Gerät Full-HD Auflösung darstellt. Allerdings wirken die Farben auf dem Super AMOLED manchmal etwas übertrieben. Bei den drahtlosen Verbindungstechnologien beherrschen beide Geräte LTE mit bis zu 150 Megabit pro Sekunde, sowie WLAN-ac, Bluetooth 4.0 und GPS. Besonders LTE dürfte für Outdoor für eine schnelle Internetverbindung sehr wichtig sein.

Bei der Android-Version setzt Sony mit Android 4.4.4 KitKat im Vergleich zu Android 4.4.2 auf eine neuere Version, wobei davon ausgegangen werden kann, dass das Samsung-Handy ebenfalls noch die neuste Version des Google-Betriebssystems erhalten wird.

Sony Xperia Z3

Beide Smartphone sind wasser-, eines ist jedoch nicht rutschfest

Im Outdoor-Bereich ist es natürlich auch wichtig, dass das eigene Smartphone gut gegen Staub und Wasser geschützt ist. Das Samsung Galaxy S5 besitzt hierfür eine IP67-Zertifizierung, die dem Gerät bezichtigt durch bestimmte Sicherheitsmaßnahmen gegen Wasser- und Staubeinwirkungen geschützt zu sein. Auch Sony setzt auf ein wasserfestes Produktdesign. Dafür setzt der Hersteller auf ein robustes Gehäusedesign, was etwas stabiler wirkt als beim Samsung Galaxy S5.

Damit Anschlüsse hier nicht durch Wasser oder Staub verschmutzt werden gibt es bei dem Gerät Abdeckklappen hinter denen die Anschlüsse versteckt sind. Diese sind teilweise etwas schwer zu entfernen, bieten jedoch einen guten Schutz. Die Anschlüsse, die beim Sony Xperia Z3 frei liegen sind durch andere Mechanismen vor äußeren Einflüssen geschützt.

Das Samsung Galaxy S5 ist aus Kunststoff gefertigt. Eine neue speziell rutschfest verarbeitete Rückenfläche sorgt dafür, dass das Gerät nicht so leicht aus der Hand fallen soll. Anders sieht es hier beim Sony Xperia Z3 aus. Das Gerät sieht zwar an sich hochwertiger aus, ist jedoch sehr rutschig auf der Rückseite. Dafür setzt das Handy auf Oberflächen aus Glas sowie einen Alurahmen. Dieser wird jedoch durch die abgerundeten Kunststoffecken unterbrochen. Die Rutschigkeit dürfte sich im Alltag kaum bemerkbar machen, ist jedoch insgesamt für den Outdoor-Bereich eher bedenklich, da so das Handy mal schnell aus der Hand fallen kann.

Vom Design her ist damit das Sony Xperia Z3 schöner, wenn auch der Rahmen sehr dick ist, während das Samsung Galaxy S5 vor allem durch seine Rutschfestigkeit sowie durch den Wasser- und Staubschutz eine gute Wahl ist.

S5

Kamera: Aufnahme in 4K-Auflösung

Bei der Nutzung im Outdoor-Bereich sind zwei Dinge bei einem Smartphone sehr wichtig:
Die Kamera sowie auch die Verfügbarkeit passender Apps.

Bei der Kamera kann zunächst festgestellt werden, dass beide Geräte sehr gute Kameras mitbringen. Sony hat hier jedoch leicht den Vorteil, da die Kamera sowohl bei der Farbtreue als auch bei der Schärfe vorn liegt. Hinzu kommt, dass das Smartphone einen speziellen Kamera-Knopf mitbringt, der schnelle Schnappschüsse ermöglicht. Das Galaxy S5 bietet ebenfalls eine sehr gute Schärfe und Farbwiedergabe, jedoch kann die Kamera besonders in schlechten Lichtsituationen nicht mit der des Xperia Z3 mithalten.

Beide Geräte bieten eine 4K-Videoaufnahme. Das Xperia Z3 ermöglicht hier eine Zeitlupenaufnahme, während das Galaxy S5 mit einer Pinch-to-Zoom Funktion punktet. Für Outdoor-Fans ist sicherlich die Pinch-to-Zoom Funktion praktischer wenn es um ein Handy für den Außenbereich geht. Hier sollten jedoch die Nutzervorlieben entscheiden.

Der Akku des Xperia Z3 ist für lange Outdoor-Aktivitäten eher ungeeignet. So hält das Gerät maximal einen Tag bei mäßiger Nutzung durch. Das Galaxy S5 ist hier bedeutend leistungsstärker obwohl der Akku lediglich 2800 mAh, statt den im Xperia Z3 verbauten 3100 mAh Kapazität mitbringt.

Durch das vorinstallierte Android finden sich bei den Geräten von Sony und Samsung gleichermaßen genug Anwendungen für die Outdoor-Nutzung. Mehr vorinstalliert für die Outdoor-Aktivität ist jedoch auf dem Samsung-Gerät, während Sony mit seinem Smartphone eher bei Multimedia-Anwendungen überzeugt.

Fazit: Outdoor Handy Testsieger 2014: Samsung Galaxy S5

Abenteuer die ein Handy für die Nutzung im Außenbereich benötigen ist das Galaxy S5 die bessere Wahl. Das Outdoor Smartphone aus dem Hause Samsung bietet eine längere Akkulaufzeit, eine gute Kamera und bessere Apps. Das Sony ist minimal robuster, ist jedoch nicht so rutschfest. Stattdessen muss befürchtet werden, dass das Gerät aus der Hand fällt. Auch die Akkulaufzeit des Gerätes kann gegenüber dem Samsung Galaxy S5 nicht überzeugen. Auch vom Preis her ist das Galaxy S5 mit rund ca. 459 Euro günstiger als das Xperia Z3, was für 529 Euro angeboten wird.

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Hi - Ich bin Thomas. Ich liebe Reisen, Filme, Sport, Design und Technik. Seit Oktober 2013 schreibe ich regelmäßig für Outdoor-Kamera.Org
  • Gast

    1. Sind das keine Outdoor Handys und 2. Ist der Test schlecht durchgeführt und alles voller Grammatikfehlern. Sorry, aber das Fazit lautet: ‚grauenvoll’…